Erschöpfung

Veröffentlicht auf von Anabell Sensationell

Ich hatte heute einen super schönen ersten Mai. Es waren fast alle um mich rum, die ich gerne habe und auf die ich am liebsten niemals im Leben verzichten möchte. Doch nun bin ich wirklich müde und erschöpft. Ich denke, dass ich euch morgen früh von meinem Tag berichten werde, denn dann habe ich wahrscheinlich auch ein paar mehr Bilder und das scheint mir sinniger.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch grade keine Lust darüber zu schreiben.

Ich bin nicht in der richtigen "Stimmung" dafür. Ich bin irgendwie traurig. Weiß auch nicht.

Liege grade in meinem wunderschönen Bettchen. Habe die dreckigen Sachen von heute ausgezogen und bin in einen schönen molligen Pullover von meinem Moritz geschlüpft. Aber Moritz ist nicht da. Das stört mich. Ich würde jetzt gerne mit ihm diesen tollen Tag noch gemütlich abschließen. Moritz hat was besseres zu tun. Schade.

Ich glaube, dass es das ist, was mich traurig macht...

Wahrscheinlich bin ich einfach nur übermüdet und erschöpft. Es ist zwar komisch, aber ich mag es, wenn ich erschöpft bin. Natürlich nur, wenn ich mich dann nicht mehr weiter quälen muss, sondern wenn ich mich schön in mein Bettchen legen kann. Es kommt mir dann immer noch gemütlicher und kuscheliger vor. Wenn ich eines liebe, ist es mein Bettchen !

Ich höre schon die ganze Zeit Hide and Seek von Imogen Heap. Total schönes Lied. Ich finde es so "zwanglos". Wenn man es hört fühlt man sich nicht dazu aufgefordert zu tanzen oder mit zu singen oder Sonstiges. Man kann einfach mal nur hören.

 

 

Weil ich immer ganz gern wissen will, was die Leute da eigentlich immer so singen, habe ich mir auch mal den deutschen Text dazu angesehen.
Habe euch mal die Stellen rausgesucht, die mir am Besten gefallen.

Ölige Male erscheinen an Wänden
Wo zuvor Genussmomente hingen
Die Übernahme
Die ausgedehnte Unempfindlichkeit dieses Stillebens

Versuche nicht, mich mit deinen Gefühlen zu überzeugen, nein ich glaube nicht an dich
Dich kümmert es nicht ein Stück, dich kümmert es nicht ein Stück


Ich mag Texte, über die man nachdenken muss, um sie zu verstehen.

Ich weiß nicht, was ich gleich noch machen werde. Keine Ahnung. Ich weiß auch gar nicht, was ich machen will.
Ich will nicht schlafen. Ich will kein fernsehen. Ich will nicht im Internet surfen. Ich will nicht lesen. Ich will nicht, nichts machen.
Planlos.
Falls ich noch auf eine tolle Idee komme, sage ich es euch morgen, aber ich bezweifle es.

 

 

 

Anabell

 

 

 

P.S.:
Ich hatte übrigens Recht. Moritz kam um halb 4.
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Veröffentlicht in Mein Alltag

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